Wie oft schauen wir nach den „anderen“, die es besser haben, die glücklicher wirken, die schöner aussehen. Wir quälen uns selbst, indem wir uns vergleichen.
Beim ständigen Folgen der neuesten „Hypes“ und Erfindungen verlieren wir manchmal unseren eigenen Weg – unsere eigene Individualität.
Wir lassen uns von Mode und Zeitgeist Forderungen und Ansprüche an uns selbst aufbürden, denen wir mit der Zeit nicht mehr gewachsen sein können. Psychische Erkrankungen, Demenz, Depressionen und körperliche Gebrechen nehmen zu.
Nicht alle mögen Gottes Pfad gehen wollen. Das ist auch nicht nötig. Hauptsache ist, man geht überhaupt einen Weg und trudelt nicht haltlos durch den ewigen Strudel unserer Konsumgesellschaft.
Wie schnell sind wir bei der Hand, andere zu verurteilen und selbstgerecht in unsere Schubladen zu stecken.
Wir sind nicht die Berufenen, Urteile zu fällen – auch dann nicht, wenn es gerade Mode ist.
Es dient der eigenen Gesundung und der Gesundung der Welt, ein wenig Demut zu zeigen, mit sich und dem, was man hat, ganz bewusst zufrieden und sich selbst genug zu sein. Dankbar zu sein für das, was man hat, und nicht ärgerlich über das, was man nicht hat.